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Stefan macht seit Ende der 2000er was mit Open Data und was man dafuer alles braucht. Erst als Langzeitstudi und mit einer Gruppe anderer Leute, die nicht so schnell mit der Uni fertig werden wollten. Dann hat er ausprobiert, ob Wissenstransfer aus der Community in die Verwaltung funktioniert, wenn eine Stadt die Raeume fuer einen Make- und Hackspace bereitstellt. Das hat nicht so gut funktioniert, deswegen ist er von Ulm nach Neu-Ulm ausgewandert. Ausserdem ist er oefter mal in Berlin und macht seit 2022 Policyarbeit bei Wikimedia Deutschland. Seit Ende 2020 wundert er sich immer mehr ueber den Begriff „Digitale Souveraenitaet“ und analysiert ihn seither kritisch.
Session
Seit über 10 Jahren geistert „Digitale Souveränität“ durch die Digitalpolitik und dient als Argument für oder gegen Vorhaben. Dabei wird sie ständig neu- oder umdefiniert. Das ist kein Zufall – denn es handelt sich um ein „Magisches Konzept“, das mehr dem Marketing als wirklichen Inhalten dient. Und gleichzeitig kann es seine nationalistische Souveränitäts-Komponente nicht ablegen. Zeit, sich als Chaosbubble von dem Begriff zu verabschieden.