12.09.2026 –, Maschinenraum - C110 Language: Deutsch
Ein Spiel entwickeln ist eine Sache. Es in den Unterricht bringen eine ganz andere. Über beides können wir berichten. Krisopolis ist ein Serious Game zur Katastrophenvorsorge, entstanden am LOEWE Zentrum emergenCITY der TU Darmstadt: Guhlius blickt hinter die Kulissen der Spielentwicklung – Designentscheidungen, Forschungskontext, Kompromisse. Nendia zeigt, wie Krisopolis in Schulklassen läuft – und was dabei gut (und weniger gut) klappt.
Katastrophenschutz: „Klingt anstrengend. Mach ich morgen."
Krisopolis macht daraus ein Spiel – entwickelt am LOEWE Zentrum emergenCITY der TU Darmstadt, um Szenarien realer Krisenlagen spielerisch greifbar zu machen. Dieser Vortrag nähert sich aus zwei Richtungen.
Guhlius beleuchtet die Meta-Ebene des Spiels: Wie entsteht ein Serious Game im Forschungskontext? Was macht Krisopolis aus, welche Designentscheidungen stecken dahinter, und an welche Grenzen stößt man, wenn Spielmechanik auf Bildungsanspruch trifft?
Nendia bringt den Unterrichtseinsatz mit: Wie lässt sich Krisopolis in echten Schulklassen einsetzen? Welches didaktische Konzept steckt dahinter – und was passiert, wenn Lernende ein reales Forschungsprojekt nicht nur nutzen, sondern auch kritisch betrachten?
Zusammen erzählen wir von einem Projekt, das Grenzen überwindet – zwischen Spiel und Ernstfall, zwischen Forschungslabor und Klassenzimmer, zwischen abstraktem Katastrophenschutzwissen und konkretem Handeln – und dabei jede Menge Fragen aufwirft, die wir gerne mit dem Publikum diskutieren.
Ich bin Nendia, aka Dini – Referendarin für Informatik und Deutsch, lerne also selbst noch das Unterrichten – und halte währenddessen Seminare für Lehramtsstudierende. Ich habe sieben Ratten und ADHS. Ersteres war eine bewusste Entscheidung.