2026-09-11 –, Weltraum - C205 Language: Deutsch
Im April ist blinry den Megamarsch gelaufen: 100 Kilometer rund um Hamburg in 24 Stunden. Das Fazit auf Mastodon:
100 km!! Made it!!!!
Okay, I hate walking now!
Und unter dem Post viele Glückwünsche. Das wirft Fragen auf: Wollen wir uns wirklich gegenseitig immer wieder über unsere Grenzen schubsen? Wie viel brauchen wir und wie viel ist zu viel?
Wir laden ein zum öffentlichen Nachdenken.
Und schon sprudeln die Fragen: Wie sieht echter Support aus? Was machen solche absurd riesigen Vorhaben eigentlich mit einer Gesellschaft – wer profitiert, wer verliert? Und was gibts eigentlich zu verlieren, wenn man doch niemandem wehtut, sondern nur sich und seine eigenen Grenzen in den Mittelpunkt stellt?
Wir haben fünf Fragen in der Tasche – und für jede knapp 10 Minuten Zeit. Wir denken laut und laden euch zum Mitmachen ein: Wie wir unsere Gesellschaft gestalten, entsteht nämlich in unseren Köpfen.
Wir freuen uns auf eine unterhaltsame, aber durchaus nachdenkliche Stunde mit euch!
joliyea ist eigentlich ein sehr neugieriger Mensch – aber mit einem Literatur- und einem Soziologie-Studium und feministischen Themen im Gepäck fragt sie sich: Was heißt das eigentlich für eine Gesellschaft, wenn Individuen unbedingt ihre Grenzen austesten und verschieben wollen? Und welche sozialen Dynamiken wollen wir zum Thema Grenzen eigentlich im Chaos fördern?
Ich bin in Bibliotheken aufgewachsen, was mir Vertrauen gab, dass es möglich ist, im Grunde alles zu lernen! Ein anderer Kindheitseinfluss ist die Sendung mit der Maus. Heute verbringe ich meine Zeit damit, Open-Source-Kollaborations- und Lerntools zu bauen, oder mit Zügen zu random Orten zu fahren. Ich bin Teil der Chaos Community, des Recurse Centers und Jugend Hackt.