MRMCD 2026

Grenzenlose Wissensweitergabe – Was an Slide-Software nervt und wie man Präsentationen zurechtbiegt
2026-09-12 , Freiraum - C120
Language: Deutsch

Vorträge sind eine grandiose Möglichkeit, um Wissen weiterzugeben. Gute Slides helfen dabei – und eigentlich sollte man meinen, dass im Jahr 2026 "eben mal schnell ein paar Folien machen" ein gelöstes Problem ist. Und es stimmt: Es gibt eine große Zahl an Tools, die Präsentationen sehen passabel aus – bis man dann so verrückte Sachen machen will, wie eine Quelle zum Foto einfügen. Oder verschiedene Elemente nacheinander einblenden. Was dann?


Zu viele Code-Zeilen verschwinden unten im Nirvana des Beamer-Ausschnitts, Grid-Layouts funktionieren nicht richtig. Und irgendwie hat das Template, das erst so gut aussah, doch einige Lücken. Argh. Am Ende sitze ich ehrlicherweise oft (viel zu) lange an Slides, weil mich Kleinigkeiten nerven.

Dabei will ich doch nur den Glanz von Storytelling-Slidedecks kombiniert mit ein paar soliden Ankern aus dem technisch-wissenschaftlichen Bereich wie Quellenangaben, Code-Schnipseln oder Inhaltsübersichten. Aber halt schön. Und praktisch. In der Praxis fühlt sich das manchmal an wie die Quadratur des Kreises.

Trotzdem lassen wir uns davon natürlich nicht unterkriegen: Anschnallen, Zirkel raus und wir versuchen, die Grenzen der Wissenscontainer zu sprengen: Ich habe die Anforderungen meiner Slide-Decks aus den letzten rund zehn Jahren zusammengesammelt. Im Kurzvortrag gebe ich einen Überblick über die verschiedensten Tools, mit denen ich die Präsentationen gebaut habe – von Klassikern wie reveal.js über LaTeX Beamer, Marp bis hin zu Quarto oder Typst... Was hat funktioniert, was nicht, wo sind Möglichkeiten, wo Grenzen – und wie bin ich doch glücklich geworden?

Und natürlich schauen wir auch über den Tellerrand – denn wer meine Slides hinterher haben will, hat üblicherweise nicht viel davon: Die sind oft sehr bildlastig und wenig "inhaltlich". Welche Möglichkeiten gibt es also, um Slides mit Kontext zu veröffentlichen?


This submission abstains from the use of AI:

joliyea ist eigentlich ein sehr neugieriger Mensch – aber mit einem Literatur- und einem Soziologie-Studium und feministischen Themen im Gepäck fragt sie sich: Was heißt das eigentlich für eine Gesellschaft, wenn Individuen unbedingt ihre Grenzen austesten und verschieben wollen? Und welche sozialen Dynamiken wollen wir zum Thema Grenzen eigentlich im Chaos fördern?

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